VORTRAG zum Thema

 "HOCHSENSIBEL - Was nun, was tun?"

Definition & Merkmale - Umgang mit Hochsensibilität - Selbstfürsorge & Achtsamkeit
Vortragende: Petra Holubar, MSc

21.3.2024, 18.00 Uhr, Praxis Klostergasse
Anmeldung unter: [email protected]

VEREIN-ISMOS

Angehörigenhilfe Autismus & Hochsensibilität


Du hast die Vermutung oder die Diagnose Autismus oder Hochsensibilität für Dein Kind oder einem Dir nahen Angehörigen erhalten?


 Endlich zu wissen, warum oder was bei Deinem Kind oder Deinem Angehörigen anders ist, kann einerseits eine große Erleichterung sein, ABER auch eine große Herausforderung darstellen. Denn nicht zu wissen, wie man mit der neuen Situation umgehen soll, kann einen enormen Druck auf die gesamte Familie ausüben. Wie gehe ICH, wie gehen WIR als Familie damit um und vor allem wie meistere ich das Leben als Elternteil oder Angehörige(r)?

Unser Verein unterstützt Angehörige von Menschen im autistischen Spektrum und Hochsensibilität bei auftretenden Fragen und alltäglichen Sorgen und bietet eine Plattform zum Austauschen. 


Du glaubst, mit der neuen Situation alleine zurechtkommen zu müssen. 

Das ist nicht der Fall. WIR sind für DICH da!

AUTISMUS

Betroffene werden als Autisten oder autistisch bezeichnet. Autismus ist eine meist angeborene, tiefgreifende Entwicklungsstörung. Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung, auch ASS genannt, leiden unter einer Wahrnehmungsverarbeitungsstörung. Das bedeutet, dass Reize völlig ungefiltert auf sie einwirken.

 Heutigen Schätzungen zur Folge sind im Verhältnis etwa 10-15 zu 10.000 Menschen von ASS betroffen, davon deutlich mehr männliche Kinder und Erwachsene.

 Typisch für Autismus sind Probleme in der Interaktion und Kommunikation. Etwa ein Drittel der Betroffenen entwickeln keine aktive Sprache. Mit Autismus gehen oft Symptome wie Schlafstörungen, ADHS und Verhaltensauffälligkeiten einher.

 Autismus weist ein sehr breites Spektrum auf. Es gibt Betroffene, welche ein Leben lang auf intensive Hilfestellungen angewiesen sind, Menschen mit nur leichten kognitiven Defiziten, aber auch jene mit normaler oder auch überdurchschnittlicher Intelligenz. 

HOCHSENSIBILITÄT

Selbstbeschreibung der Psychologin und Autorin
Dr. Elaine Nancy Aaron: 
„Wir Hochsensiblen sind ein Gesamtpaket. Unsere Sensibilität bedeutet auch, dass wir vorsichtig sind und mehr Zeit allein brauchen. Weil Menschen ohne diese Eigenschaft (also die Mehrheit) das nicht versteht, sieht sie uns als ängstlich, schüchtern, schwach oder (das Schlimmste von allen) ungesellig. Aus Angst vor diesen Stempeln versuchen wir, wie die anderen zu sein. Doch das führt nur dazu, dass wir noch überforderter und gestresster sind. Und dann bekommen wir noch einen Stempel: Wir seien neurotisch oder verrückt. Erst sagen es die anderen, und dann glauben wir es vielleicht selbst!“

Hochsensible Menschen sind von Geburt an mit einem empfindsameren Nervensystem ausgestattet und sind schnell überfordert und brauchen viel Zeit zur Verarbeitung von neuen Eindrücken und Situationen. Sie stehen diesen vorsichtig und beobachtend gegenüber und möchten sich von der Außenwelt abschirmen und schützen. 

ADHS, ADS, FASD und Autismus können ähnliche Symptome aufzeigen. Das führt manchmal zu einer falschen Einschätzung von Hochsensiblen.